Dienstag, 23. Dezember 2014

vegane Süßkartoffelschnitzel

Vorgestern gab es seit längerem mal wieder Süßkartoffelpommes. Es war soo lecker. Ich hab mich direkt gefragt warum es so lange keine gab.
Und dann hab ich wieder überlegt und gegoogelt was ich noch alles aus Süßkartoffeln machen könnte. Bei Vegetarisch Rezept habe ich Süßkartoffelschnitzel entdeckt. Und da war er wieder dieser haben-muss-Moment. 
Gerade erst gegessen und schon soll dieses leckere und einfache Gericht auf den Blog. 

vegane Süßkartoffelschnitzel


Zutaten:

Süßkartoffeln
Mehl
Salz, Pfeffer
Wasser
Öl

Zubereitung:
 
Die Süßkartoffeln schälen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Pro Person kann man eine große Süßkartoffel rechnen. Die Süßkartoffelscheiben in Salzwasser ca. 3-4 Minuten garen. Hört sich kurz an, reicht aber. 
Für die Panade etwas Mehl, mit Salz, Pfeffer und etwas Wasser zu einem dünnen Brei verrühren. 
Die Süßkartoffelscheiben erst im Mehlgemisch wenden und dann im Paniermehl wälzen.
Jetzt müsst ihr sie nur noch in der Pfanne mit Öl anbraten.
Außerdem lecker paniert schmecken auch Zucchini oder Mozzarella.
Statt Paniermehl schmecken auch Cornflakes oder scharfe Nachos gut.
 


Sonntag, 21. Dezember 2014

DIY-Geschenk: Lippenbalsam

Bei den Amarettini hab ich ja schon geschrieben dass Weihnachten dieses Jahr ganz besonders auf mich zu rennt. Dass ich noch nicht alle Geschenke habe ist nichts Besonders, aber dieses Jahr möchte ich ein paar selber machen.
Angefangen hab ich mit den Do-it-yourself-Geschenken mit Lippenbalsam für meine Kolleginnen. Gestern habe ich nochmal eine Produktion gestartet.
Denn für mich hatte ich auch einen Lippenbalsam gemacht und bin begeistert. 
Wichtig bei so lastminute-Geschenken finde ich, dass sie nicht viel Zeit brauchen. Das ist also auch hier der Fall. Das Rezept habe ich bei Kreativfieber gefunden. Die Zutaten gibt es entweder bei Amazon, oder in der Apotheke oder im Reformhaus - und wenn man in der richtigen Stadt wohnt gibt es einen Laden dafür.

Das braucht ihr  für 8 Döschen Lippenbalsam je 10 Mililiter


20g Bienenwachs
20g Kakaobutter oder Sheabutter
40g Jojobaöl
20 g Honig
ein paar Tropfen Aroma (ich hab Orange genommen)

So geht's - Die Anleitung für den Lippenbalsam

Das Bienenwachs im Wasserbad auflösen. Dann die Kakaobutter hinzugeben. Wenn sich die ersten beiden Zutaten gut aufgelöst haben das Jojobaöl hinzugeben und alles verrrühren. Nun könnt ihr es vom Herd nehmen und den Honig dazu geben und das Aroma (nicht irgendein ätherisches Öl, sondern unbedigt Aroma das auch zum Verzehr geeignet ist) wer mag. Das Ganze kalt rühren und dann in die Döschen abfüllen.
Wer mag kann etwas farbigen Lippenstift rein bröseln oder auch bunte Speisefarbe unterrühren, so dass der Lippenbalsam bunt wird.
Wobei ich finde auch so ist der Lippenbalsam dank der gelben Farbe vom Bienenwachs sehr schön.



Weihnachten? Hier noch nicht, aber Amarettini gehen immer

Noch kein Weihnachten hier?
Die letzten Jahre war ich fleißiger und hatte zehn Sorten Plätzchen gebacken. Dieses Jahr kommt Weihnachten auf mich zugerannt. Für Anfang Dezember war ein weihnachtliches Treffen geplant. Ich hab gleich zugesagt selbstgebackene Plätzchen mit zu bringen. Denn ich hab da ja bestimmt schon welche gebacken. Haha. Wohl nicht. Mit gekauften Lebkuchen ankommen kam für mich aber auch nicht in Frage. Was Schnelles musste her. Da sind mir die Amarettinis eingefallen, die ich bei Carina gesehen hatte und ich hab abends um halb elf angefangen sie zu backen.
Ich kann euch sagen, es hat sich gelohnt. Sehr lecker. Sie kamen gut an und ich wurde nach dem Rezept gefragt. 

Amarettini

Zutaten:

230g fein gemahlene Mandeln
200g Zucker
2 Eiweiß
1 TL flüssiger Honig
3 Tropfen Bittermandelaroma (wirklich nur 3 Tropfen, da der Geschmack sehr
intensiv ist)
ca. 100g Puderzucker

Zubereitung:

Die Mandeln mit Zucker, Eiweiß, Honig und Bittermandelaroma mischen. Dann den Teig für ca. 30 Minuten kühl stellen.
Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
Den Teig zu kleinen Kugeln formen und dann im Puderzucker rollen und ein bisschen abklopfen.
Dann die Kugeln auf Backblech mit Backpapier setzen - mit etwas Abstand da die Kugeln im Ofen etwas auseinander gehen.
Die Kugeln für ca. 15 Minuten backen und sie dann auf dem Blech noch etwas auskühlen lassen.
Dann sind sie schon fertig.


Sonntag, 23. November 2014

Mein Lieblingskarottenkuchen

Meistens backe ich eher am Wochenende, das passt dann auch ganz gut mit dem Sweet Treat Sunday. Letzte Woche hatte ich zwei Tage frei, da hab ich dann einfach mal unter der Woche gebacken, den guten Karottenkuchen von der Steffi. Und gleich an den Sweet Treat Sunday gedacht und ihn noch nicht gebloggt, weil ich wollte ihn am Sonntag einreichen. Also heute passt's und somit reiche ich gleich mal ein.
Steffis Karottenkuchen ist immer so schön fluffig und locker. 
Die Menge reicht eigentlich für eine Springform, ich hab zwei kleine Kastenformen genommen. Ich mag kleine Kuchen. 
Als Deko sehen Marzipankarotten schön aus. Die gekauften sind leider teuer. Steffi hat mir für meinen Geburtstag Marzipan eingefärbt und die Karotten selber geformt. Das ist mir dann zu viel Arbeit oder zu "pfrimelig". Deko wollte ich schon, also hab ich improvisiert. Einfach mit dem Sparschäler Streifen abhobeln und diese dann auf dem Guss vom Kuchen platzieren. Schön farbig und ohne einfärben und formen und das Ganze noch günstig. Bin selber ganz begeistert.
Das hat Steffi mir übrigens in mein Kochbuch zum selber rein schreiben geschrieben. Bei Kommentar steht folgendes:
Superschnell und supersaftig! Yummie :-)

Jetzt aber das Rezept: 
 
Zutaten:

250g Karotten
abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone
250g gemahlene Mandeln
50g Mehl
2 TL Backpulver
6 Eier
160g Zucker
Glasur: ca. 200g Puderzucker und 2-3 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft 160 Grad)
  • wenn es keine Silikonform ist die Form ausfetten und einstäuben
  • Karotten schälen, reiben (fein!) und mit Zitronensaft beträufeln und die Zitronenschale dazu reiben
  • Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und den Zucker einrießeln lassen. Dann das Eigelb unterheben.
  • Mandeln, Mehl, Backpulver und Karotten dazu geben. 
  • Den Teig in die Form füllen und dann auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.
  • Den Kuchen kurz auskühlen lassen, aus der Form lösen und wenn er vollständig ausgekühlt ist mit der Glasur bestreichen und wer mag dekorieren. 
 


Am nächsten Tag schmeckt er übrigens noch besser, noch saftiger.
 
 

Samstag, 15. November 2014

Ein richtiger Sattmacher: Karotten-Quinoa-Stangen

Frühstückssemmel hab ich ja schon öfter gemacht. Aber meistens mit hellem Mehl und mit Hefeteig, ich verspreche euch von diesen Stangen werdet ihr richtig satt.
Gefunden habe ich das Rezept für die Karotten-Quinoa-Stangen bei Kochtrotz.
Karotten gehören neben Zucchini zu meinem Liebingsgemüse. Ich hab noch ein paar Karottenrezepte im Kopf, die bestimmt in nächster Zeit auch noch auf den Blog kommen. So jetzt aber zurück zu den Sattmachern. Quinoa kennt vielleicht nicht jeder, ist aber ganz lecker. Also war ich gespannt wie die Kombi in Brot schmeckt.

Karotten-Quinoa-Stangen

 

Zutaten:

ca. 100g Karotten (bei mir war's glaub ein bissel mehr)
100g Quinoakörner
300g Dinkelvollkornmehl
ca. 60g Salatkerne (auch da hab ich großzügig geschätzt)
1,5 TL Salz
3 EL Altmeisteressig
2,5 gestrichene TL Natron
ca. 250ml Mineralwasser (mit viel Kohlensäure)

Zubereitung:

Die Quinoa-Körner waschen und gut abtropfen lassen. Beim Waschen werden Bitterstoffe die oft noch in den Quinoakörnern enthalten sind, raus gewaschen.Dann die Karotten und die Quinoakörner in einen Multizerkleinerer geben und in kleine Stücke schreddern. 


Den Backofen auf 230 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
Alle trockenen Zutaten (Mehl, Kerne, Natron, Gewürze) in eine Schüssel geben und gut durchrühren, damit sich alles gut verteilt.
Jetzt die Karotten und das Quinoa dazu geben, verrühren und danach den Apfelessig kurz unterrühren. Zum Schluss noch das Mineralwasser hinzu geben. Das macht zusammen mit dem Natron den Teig fluffig. 


Das Mineralwasser nach und nach dazu geben, bis der Teig gebunden und trotzdem recht fest ist.
Dann den Teig in vier Teile unterteilen und diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Stangen rollen.  
Dann nur noch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 230 Grad Ober-/Unterhitze  für ca. 30 Minuten ab in den Ofen.


Die  Karotten-Quinoa-Stangen sind lecker und machen satt, egal ob zum Frühstück, zu Vesper/Brotzeit oder als Beilage zu einer leckeren Kürbissuppe.




Dienstag, 11. November 2014

So schmeckt der Herbst: Kürbissuppe

Hier kommt noch der letzte Teil den ich Rike bei Schokokuss und Zuckergruß geschickt habe. Das Thema war ja Spätsommerglück und Herbstgeschmack. Und ich finde Kürbissuppe ist einfach ein typisches Herbstessen.
Eines der Gewürze ist übrigens Kurkuma, den ich in Riga gekauft habe. Ich frage mich, ob ihr wohl was von Riga lesen und sehen wollt. Also ruhig kommentieren wenn Interesse besteht. Vorab verrate ich, dass es auf alle Fälle eine Reise wert ist. 
So jetzt aber zurück zur Kürbissuppe. Ich nehme meistens einen Hokkaido-Kürbis, denn bei dem kann man die Schale dran lassen und mit essen.
Ach übrigens ist die Suppe echt lecker, eigentlich wollte ich sie als erstes verbloggen. Nur mit den Fotos gibt es ein kleines Drama. Ich hab mich extra angestrengt und wollte besonders schöne Fotos machen und dann haben sie mir alle nicht gefallen. Aber hilft ja nix, die Suppe will ich euch nicht vorenthalten. Der Geschmack ist doch wichtiger als Fotos.


Kürbissuppe

 

Zutaten:

1 Hokkaido Kürbis (ca. 1 Kilo)
3 Karotten
2 Kartoffeln
ca. 1 Liter Wasser
Salz, Pfeffer, Muskat, Brühe, Kurkuma
Kürbiskernöl
Chilifäden

Zubereitung:

Den Kürbis mit einer Bürste waschen (beim Hokkaido-Kürbis kann die Schale mit verarbeitet werden), in 8 Stücke teilen (wie Apfelschnitze) und die Kerne (am besten mit einem Löffel) entfernen. Die Schnitze in Stücke schneiden. Kartoffeln und Karotten schälen und würfeln.
Das geschnippeltes Gemüse im Wasser etwa 20 Minuten garen und dann pürieren. Nach Bedarf mit den Gewürzen abschmecken. 

Zum Schluss einen Schluck Sahne dazu geben und ein bisschen unterrühren.
Auf jede Portion kann man noch etwas Kürbiskernöl sowie ein paar Kürbiskerne und Chilifäden geben.




Montag, 27. Oktober 2014

Himbeerlikör - Spätsommerglück für Schokokuss und Zuckergruß

Das Päckchen für Rike war recht kürbislastig (es wird noch ein herbstlicher Blogpost kommen), aber Spätsommerglück sollte eh noch dabei sein.
Als Spätsommerglück hab ich Himbeerlikör ausgesucht, super einfach zu machen. Ich hab einfach rein geschüttet und für den Blog ein bisschen abgeschätzz.

Himbeerlikör

700g Himbeeren (gewaschen oder TK)
400g Zucker
0,7 Liter Wodka (Korn würde auch gehen)

Alle Zutaten in einer Schüssel mit Deckel (dann riecht die Wohnung nicht danach) mischen und 1-6 Wochen stehen lassen, immer wieder umrühren.
In den meisten Rezepten liest man von 4-6 Wochen. Bei mir war es für Schokokuss und Zuckergruß nur 1 Woche, hat auch wunderbar funktioniert. Habe natürlich vorgekostet, geschmacklich super. 
Dann die Himbeeren abschöpfen und durch ein Sieb geben. Die Flüssigkeit auffangen und dann in Flaschen abfüllen.
Und fertig ist der Himbeerlikör!

 

Samstag, 25. Oktober 2014

Kürbis Pull Apart Bread - Herbstgeschmack für Schokokuss und Zuckergruß

Schokokuss und Zuckergruß, das hört sich schon lecker an. Und das wird es auch. Es ist quasi der Nachfolger von Post aus meiner Küche. Zu einem Thema, diesesmal "Spätsommerglück und Herbstgeschmack" werden Leckereien verschickt. Meine Tauschpartnerin ist Rike von kochen backen randalieren. Sie ist noch fleißig für mich. Vorfreude ist was Schönes!
Unter anderem hat Rike ein Kürbis Pull Apart Bread von mir im Paket bekommen. Das Rezept dafür habe ich auf der Suche nach Kürbisrezepten bei Mara von life is full of goodies gefunden. Bisher habe ich Kürbis wie wahrscheinlich Viele als Kürbissuppe gegessen. Warum denn nicht mal mit Hefeteig kombinieren? Beim Pull Apart Bread braucht man gar nicht groß aufschneiden sondern kann die Stücke einfach weg ziehen.

Kürbis Pull Apart Bread


Der Hefeteig:

500 g Weizenmehl
50 g Zucker
1 Würfel Hefe
1/2 Teelöffel Salz
75 g füssige Butter
50 ml lauwarme Milch
50 ml lauwarmes Wasser
2 Eier
100 g Kürbismus


Das Mehl mit dem Zucker, der fein zerbröckelten Hefe und dem Salz mischen. Die flüssige Butter mit der lauwarmen Milch und dem Wasser mischen und zur Mehlmischung geben, dann die Eier hinzugeben. Das alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Zum Schluss das Kürbismus unterkneten. 







Den Teig dann an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.
Eine Kastenform fetten (bei mir waren es mehrere kleine Papierförmchen) und den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Wenn der Teig gegangen ist kann er zu einem Rechteck ausgerollt werden.




Die Füllung:

100 g flüssige Butter
100 g brauner Rohrzucker


Die flüssige Butter mit dem Rohrzucker mischen (es reicht von beidem auch ein bisschen weniger, dann ist es nicht gar so gezuckert; aber das ist Geschmacksache) und dann das Teigrechteck damit bestreichen. Nun den Teig in Quadrate schneiden, die so hoch wie die Kastenform sind und die dann stehend in die Form schichten. 


Nochmal 10 Minuten gehen lassen. 
Dann den Kuchen für 45-55 Minuten backen (bei kleineren Formen reicht kürzer).
Ich hab das Kürbis Pull Apart Bread ohne Glasur verschickt, verschenkt und gegessen. Falls jemand eine mag, kann wie Mara aus je zwei EL Butter, Puderzucker und Frischkäse eine Glasur anrühren und darüber geben.  
Dank dem Kürbis ist das Pull Apart Bread richtig schön fluffig.
Wenn es aus dem Ofen kommt einfach abzupfen und genießen.



  P.S. Das letzte Foto ist von Rike
  P.P.S. Dank dem Kürbis Pull Apart Bread schaffe ich es mal wieder beim Sweet Treat Sunday 
  von elf19 mit zu machen.

Montag, 29. September 2014

Süßkartoffelgnocchi mit Zitronenmelissebutter

Ich hab's ja schon verkündet, ich hab mich verliebt in Süßkartoffeln. Soo lecker. Grad blöd dass ich jetzt keine da hab. Jedenfalls hab ich nach noch mehr Rezepten mit Süßkartoffeln gesucht und bin bei Lunas Philosophy  auf Süßkartoffelgnocchi gestoßen. Die sind gleich auf meine Blog-to-do-Liste gewandert. Am Wochenende war es jetzt so weit und es gab endlich neues Soulfood für die Süßkartoffelliebe.
Einen Tipp vorweg: Macht erstmal einfache Menge. Ich hab gemeint ich muss gleich dreifache Menge machen. Es lohnt sich, aber es is echt ne Sauarbeit.
Geplant waren sie übrigens mit Salbeibutter, da ich keinen Salbei bekommen habe wurde darauf Zitronenmelissebutter. Spontan kreiert aber sehr lecker.


Zutaten für zwei Portionen Süßkartoffelgnocchi:

- ca. 1kg Süßkartoffeln
- 2 Eigelb
- 250g Mehl
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss

So geht's:

Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Dann entweder im Backofen bei 200 Grad ca. 30 Minuten weich backen oder aber wie hier entdeckt im Salzwasser gar kochen. Diesmal waren sie im Backofen, nächstes Mal werd ich sie kochen. 
Dann noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Das war ein Kraftakt. Nächstes Mal werd ich die Süßkartoffeln entweder mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken oder pürieren, ich glaube da mach ich es mir einfacher.
Die Masse etwas abkühlen lassen und dann die Eigelbe und das Mehl unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat würzen.


 Jetzt müssen aus dem Teig noch Gnocchis werden. Entweder mit zwei Teelöffeln formen oder aber mit einem Teelöffel Teig abstechen und dann mit den Händen formen. Der Teig ist echt sehr klebrig. 


Ich hab bewusst nicht mehr Mehl dazu und auch die Arbeitsfläche nicht bemehlt, dass sie Gnocchis nicht mehlig sondern richtig süßkartoffelig schmecken. Wie gesagt sehr klebrig, aber ich finde mit den Händen kann man schöner formen. Normalerweise kriegen die Gnocchis noch ein Muster mit einem Gabelabdruck. An meinem Teig ist die Gabel aber nur fest geklebt so dass das Muster nicht zu erkennen war. Ich hab mich dann mit der Form zufrieden gegeben. Die geformten Gnocchis habe ich dann auf Tellern geparkt.



Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und dann die Gnocchi portionsweise hineingeben. Sie so lange drin lassen, bis sie oben schwimmen. Dann die Gnocchis mit einer Schaumkelle raus holen.
Ich hab sie kurz abgeschreckt, dass sie nicht zusammen kleben.
Dann fehlt nur noch eine leckere Soße dazu.
Bei mir gab's Zitronenmelissenbutter dazu, die hab ich gemacht wie Salbeibutter
Ich könnte mir auch eine Käsesoße oder grünes Pesto vorstellen.
Beim Süßkartoffelgnocchi-Bilder anschauen hab ich noch eine Zucchini-Babyspinat-Sahne-Soße entdeckt. Die werd ich bestimmt auch mal dazu machen.
Jetzt gibt's aber noch das Bild von meinen fertigen Süßkartoffelgnocchi mit Zitronenmelissebutter.






Sonntag, 21. September 2014

Wiesn - Impressionen und gebrannte Mandeln mit Amaretto

Es ist wieder Wiesn. Ich freu mich!
Über das Oktoberfest gehen die Meinungen ja auseinander, aber ich mag sie, die Wiesn. Gestern war wieder Anstich. Ich hab mich gleich ins Dirndl geschmissen und bin am Nachmittag mit ner Freundin auf die Wiesn. Die Zelte waren zu, aber wir hatten total Glück mit dem Wetter und sind einfach gemütlich über die Wiesn geschlendert. 
Zur Wiesn gehört für mich Raclettebrot essen, Schokoerdbeeren essen, Alpinabahn fahren und mittlerweile auch unbedingt die oide Wiesn. Die oide Wiesn kostet 3 Euro Eintritt am Tag, das lohnt sich aber total. Dort geht es ruhiger zu, die Fahrgeschäfte kosten 1 Euro und es ist traditioneller.
Ich hab für euch ein paar Wiesn-Impressionen und ein Rezept für gebrannte Mandeln mit Amaretto. 






 

Die besten Schokofrüchte gibt es am Stand vor der Alpinabahn.


Auf der oiden Wiesn mag ich gern die Raupenbahn. Das ist sowas Ähnliches wie Musikexpress oder "Rund um den Tegernsee", aber gemütlicher und eben von früher. Es hängen dort total nette Schilder, darauf steht z.B. "Küssen erlaubt". Am Ende der Fahrt ertönt ein Hupen und dann geht eine Art Zeltdach über die Wägen der Raupenbahn. 


Die beste Aussicht über die Wiesn und München hat man wohl vom Alex Airport, einem Kettenkarussell in 55 Meter Höhe.  Mir ist es schon beeindruckend genug das Ganze von unten anzuschauen.




Wiesn - Mandeln mit Amaretto

Für das Rezept habe ich gegoogelt und am Besten hat's mir dann bei Fraeuleins wunderbare Welt gefallen. Bei ihr findet ihr auch Schritt-für-Schritt-Fotos. Und ein Argument waren für mich die Worte "schmeckt supa" und "ist supa einfach".
Dass es mit Kürbiskernen nicht so "supa einfach" ist hab ich leider auch gleich feststellen müssen. Falls jemand weiß wie es mit Kürbiskernen genau so gut wird wie mit Mandeln sagt es mir bitte.
So, jetzt aber das einfache Rezept.

Zutaten:

- 200g Zucker
- 50l Wasser und 50l Amaretto
- 200g Mandeln
- etwas Zimt

Zubereitung: 

Zucker, Wasser, Amaretto und Zimt in eine beschichtete Pfanne geben und es aufkochen lassen. Dann die Mandeln mit dazu geben. 
Jetzt fleißig rühren, bis das Wasser verkocht ist. Wirklich immer rühren, dass nix anbrennt. Und rühren und rühren. Wenn das Wasser verkocht ist sieht es mehlig aus. Sieht komisch aus, gehört aber so. Dann weiter rühren, dass der Zucker sich leicht karamellisiert und um die Mandeln legt. 
Dann die Mandeln raus aus der Pfanne und auf ein Backblech legen. Mit einer Gabel die Mandeln trennen, denn sonst habt ihr einen dicken Klumpen.
Das war's schon.
Die sind wirklich super lecker!



Mit den Wiesnmandeln nehme ich beim Sweet Treat Sunday von elf19 mit.

Sonntag, 7. September 2014

Super schnelle Kekse mit denen ihr 's Äffle und 's Pferdle glücklich machen könnt

Kennt ihr 's Äffle und 's Pferdle?
Die beiden kamen früher im Fernsehen wenn Werbung kam. Eine schöne Kindheitserinnerung.
Und warum Kekse die die beiden glücklich machen?
Also von vorne angefangen. Ich hab hier reifen Bananen und es soll was einfaches, unkompliziertes, schnelles her. Kekse wär ne Idee. Also gegoogelt und bei Kochtrotz ein Rezept gefunden. Benötigt werden nur zwei Zutaten: Bananen und Haferflocken, alles weitere sind dann Variationen.
Diese Kekse sind vegan, lactosefrei und babyleicht.
Und was Äffle und Pferdle damit zu tun haben?
'S Äffle liebt Bananen und 's Pferdle Hafer. Das singen sie euch gerne vor:
Der Hafer- und Bananenblues  

Bananen-Haferflockenkekse

Zutaten:

2 reife Bananen
1 Tasse Haferflocken

wer mag:
Schokocreme/Cranberries....

Zubereitung:

Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken, in eine Schüssel geben und dann die Haferflocken dazu geben, alles Verrühren.




 Kekse formen, auf's Backblech geben.



Bei 175 Grad Umluft ca. 18 Minuten backen. Wenn sie leicht braun werden raus holen.
Und schon sind die superschnellen und einfachen Kekse schmecken.
Jetzt könnt ihr entweder 's Äffle und 's Pferdle damit glücklich machen oder sie euch selbst schmecken lassen. :-)



Mit den Keksen mache ich beim sweet treat sunday von Kerstin auf elf19 mit.
So, aber jetzt gilt aber:



 

Sonntag, 31. August 2014

Meine neue Liebe: Süßkartoffeln - deshalb gibt's Süßkartoffelpommes

Kennt ihr Süßkartoffeln? Mir haben sie bis vor Kurzem noch nix gesagt.
Wobei sie sich immer mehr bemerkbar machen, in Restaurants werden sie z.B. zu Burger serviert. Aber bei Essen das ich nicht kenne bin ich ja erstmal kritisch und würde es mir nicht einfach bestellen. 
Neulich gab's beim Grillen Süßkartoffeln. Neugierig war ich schon und hab dann probiert. Und seither bin ich begeistert, deswegen auch meine neue Liebe. Die sind total lecker. Roh sind sie sehr hart, beim Grillen werden sie dann weich. Sie haben einen etwas süßlichen und wie ich finde auch leicht nussigen Geschmack. Es hat mich auch ein kleines bisschen an Kürbis erinnert. Aber sie hat ihren eigenen Geschmack - Süßkartoffel eben.
Das Aussehen hat was von Kartoffeln aber auch von Rüben.



Ich musste an Rübengeister denken. Vorallem innen erinnern sie mehr an Karotten als an Kartoffeln.


Süßkartoffeln werden vorallem in wärmeren Ländern angebaut. Falls ihr sie also nicht frisch kauft sondern noch etwas lagern wollt, bitte nicht in den Kühlschrank, das mag sie nicht so gerne.
Also nachdem ich mich verliebt hatte in die Süßkartoffel und immer wieder von Süßkartoffel gehört habe, habe ich beschlossen zum zweiten Date darf die Süßkartoffel zu mir kommen und ich vernasche sie in Form von Pommes.
Es ist nicht schwer sie zu machen, trotzdem hab ich nochmal gegoogelt, ob es auch so geht wie ich es mir vorstelle. Bei Tiny Spoon habe ich dann gelesen, dass die Süßkartoffelpommes wenn sie nach dem Schneiden baden dürfen im Ofen dann knusprig werden. Diesen Trick hab ich dann natürlich angewendet. Ich hab sie mir noch knuspriger vorgestellt. Wobei vielleicht wäre dann dieser schöne Geschmack nicht mehr ganz so da. Und ich denke im Ofen werden sie nie so knusprig wie wenn sie frittiert werden, egal ob Kartoffel oder Süßkartoffel. 
Und geschmeckt haben sie köstlich!


Süßkartoffelpommes

Zutaten:

2 Süßkartoffeln
2 EL Öl
Salz
Gewürze nach Wahl (bei mir war noch Paprikagewürz und Pfeffer dabei, 
                             Rosmarin kann ich mir auch gut vorstellen.

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen,


in Streifen schneiden und sie min. eine Stunde in eine Schüssel mit Wasser legen,

 
dann das Wasser abgießen und die Süßkartoffelstreifen mit einem Küchentuch abtupfen. Die Sticks wieder in die Schüssel und dann 2 EL sowie das Salz und die Gewürze darüber geben und vermischen.
Den Ofen auf 220 Grad vorheizen.
Die Süßkartoffelstreifen auf einem Backblech so verteilen, dass sie nicht übereinander liegen und dann ab in den Ofen.


Nach ca. 15 Minuten die Süßkartoffelstreifen umdrehen, so dass sie sich nach dem Baden dann im Ofen von allen Seiten schön sonnen können. Dann nochmal ca. 15 Minuten im Ofen lassen und dann sind sie schon fertig.
Wer mag kann nochmal ein bisschen nachsalzen.
Ansonsten ab auf den Teller und schmecken lassen.
Dazu passt ein Dip, z.B. mit Cremefin und Kräutern oder einem Spritzer Zitronensaft. Bei mir gab's als Schnellversion saure Sahne mit etwas Kräutersalz. 

 




 

Sonntag, 17. August 2014

Ich hab mich in Keksstempel verguckt... Just Married-Kekse... ein nettes Mitbringsel für's Brautpaar

Bei Stöbereien auf Blogs und bei Amazon habe ich mich in Keksstempel verguckt. Also gab's ne Bestellung und ich bin Besitzerin von Keksstempeln mit "Lecker", "Für Dich" und "Just Married". Und noch im Warenkorb weil im Moment in der Ausführung wie ich ihn gern hätte nicht lieferbar: "Glückskeks".
Als die Bestellung kam hab ich mich gefreut und gegrinst wie so ein Honigkuchenpferd. Dann sind die Stempel erstmal in meinem Schrank gelandet. Wer soll die ersten gestempelten Kekse kriegen oder was wird die erste Gelegenheit sein? Die ist schon wieder ne Weile her. Mein Cousin hat geheiratet. Das war nicht nur ein Grund für ein neues Kleid sondern auch eine super Gelegenheit für Just-Married-Stempelkekse.
Einziger Nachteil: Mürbteig. Wir sind ja nicht die besten Freunde. Aber man kann halt nicht viele sondern einen besten Teigfreund haben und das ist bei mir eben Hefeteig. Aber manchmal soll es eben Mürbteig sein, so auch bei den Stempelkeksen. Was ein Grund ist warum ich kein Fan von Mürbteig bin ist das ausrollen von diesem harten Klotz von Teig der aus dem Kühlschrank kommt. Jetzt kommt der Clou: Für Stempelkekse muss man den Teig gar nicht ausrollen. Das Rezept ist von dem kleinen Kärtchen das ars edition am Stempel fest gebunden hat, ich habe noch etwas rote Lebensmittelfarbe hinzugefügt.


Keks-Rezept für ca. 14 Hochzeitskekse


Zutaten:
  • 250g Mehl
  • 150g Butter
  • 100g Marzipan-Rohmasse
  • 50g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz 
  • etwas rote Lebensmittelfarbe
 Zubereitung:

    Alle Zutaten verkneten bis ein glatter Teig entsteht (das Marzipan habe  
    ich vorher in kleine Stücke geschnitten). Mindestens 30 Minuten abgedeckt 
    in den Kühlschrank stellen. Backofen auf 175 Grad (Umluft 150 Grad)   
    vorheizen, Arbeitsfläche und Stempel mit etwas Mehl bestreuen. Vom Teig 
    Stücke abbrechen und golfballgroße Kugeln formen und diese mit dem 
    Handballen leicht andrücken. Dann den Stempel mittig ansetzen und runter 
    drücken. Jetzt wird die Kugel zum flachen Keks. Mit einem Glas den Keks 
    ausstechen.
    Und dann den Keks auf's Backblech legen. Wenn alle Kekse 
    auf dem Backblech sind, ab damit in den Ofen und ca. 12-15 Minuten 
    backen. Anschließend abkühlen lassen und dann zum Verschenken schön 
    verpacken.


Übrigens bin ich dabei das Ganze für die nächste Hochzeit noch zu perfektionieren. Da gibt es das Rezept mit in's Hochzeitsbuch und zu den gebackenen Just-Married-Keksen noch einen anderen Keksstempel dazu.


Samstag, 16. August 2014

Mein Sommerdrink 2014 - Lillet Berry

 


 Das erste Mal bin ich 2013 hier über den Lillet Berry gestolpert. Hab ihn dann aber wieder vergessen. Dieses Jahr hab ich öfter auf Blogs von ihm gelesen und ihn dann auch immer wieder in Speisekarten gefunden. Schokobeeri und Lillet Berry? Eine beerige Sache. Also hab ich ihn getestet. Erst im Restaurant, da hat er dieses Jahr Aperol und Hugo verjagt und dann hab ich mir die Zutaten besorgt und ihn mir zu Hause und auch beim Mädelsabend angerichtet.
Und falls sich jemand fragen sollte ob der im Moment passt: Ihr werdet euch doch wohl nicht vom Wetter blenden lassen. Es ist Sommer! Lockt die Sonne einfach mit Sommerdrinks her. Und wenn sie da ist dann mit einem Sommerdrink, wie z.B. dem Lillet Berry zelebrieren.
Was sind denn eure Sommerdrinks? 


 

 Lillet Berry


  5cl  Lillet Blanc

10cl Schweppes Russian Wild Berry
ein paar Beeren der Saison (bei mir Erdbeeren)
ein Minzstängel
Eiswürfel (auf dem Bild sind keine drin)






Freitag, 15. August 2014

Pasta mit Salbeibutter aus meinem Italienurlaub

Immer noch recht ruhig hier. Nicht, dass ich nicht esse, ich bin nur nicht so viel am Computer. Abwechselnd arbeiten und Urlaub... Apropos Urlaub, darüber wollt ich auch schreiben, mach ich nämlich sehr gerne. Heute kombiniere ich mal Essen und einen Urlaubstipp.
Ich brauche viel Urlaub. Und Sonne. Und manchmal auch spontan. Wo gibt's Sonne? In Italien, dacht ich jedenfalls. Gesucht hab ich nach Ferienwohnung in Italien, dachte mir so grob Gardasee. Wobei Gardasee kenn ich schon, also darf's auch gern ein anderer schöner See sein. So bin ich auf den Tennosee gestoßen. Der Tennosee ist ein Bergsee oberhalb vom Gardasee.
Das Wetter war leider nicht so wie geplant, für meinen Geschmack deutlich zu viel Regen. Aber dafür war der Urlaub sehr erholsam. Wer er es gerne aktiv mag im Urlaub, dort kann man auch gut mountainbiken. Wobei alle die da hoch radeln haben meinen vollen Respekt. Irre wie es da hoch geht. Oben wird man -egal wie man hoch gekommen ist- mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. Am Tennosee ist es sehr ruhig. 
Wenigstens zweieinhalb Tage von unserem Kurzurlaub wurden wir dann auch mit Sonne verwöhnt. So hatt ich mir das vorgestellt!
Ein Foto vom Tennosee will ich euch natürlich nicht vorenthalten:


Man kann um den See herum gehen, natürlich drin schwimmen, aber auch Tretboot/Kanu fahren oder auch ein SUP leihen. 
Hach, so lässt sich's leben.
Aber auch in so schöner Umgebung kommt natürlich Hunger auf. Wir hatten eine kleine Küche und haben uns da selber bekocht. Mein Highlight war Pasta mit Salbeibutter.

Pasta mit Salbeibutter

250g Nudeln
50g Butter          (die Buttermenge variiert nach Belieben. Ich hatte 
                         gegoogelt und dann 100g genommen, da sind wir die 
                         Nudeln aber zu sehr geschwommen in der Butter.)
1 Schale Salbei

(Wie gesagt die Mengenangaben sind variabel, nach Belieben, gerne ein bisschen rum probieren.)


Den Salbei waschen, abtupfen ein bisschen klein schneiden.
Die Butter in einer Pfanne schmelzen. Sie darf leicht bräunlich werden, dabei bekommt sie einen nussigen Geschmack. Dann den geschnittenen Salbei in die Butter geben und darin schwenken bis sie schön knusprig sind. Dann die Nudeln mit in die Pfanne geben und gut vermischen. 
Und schon kann die Pasta mit Salbeibutter ab in den Teller und ist fast fertig. Mit Salz, Pfeffer und etwas frischem Parmesan bestreuen und schon könnt ihr es euch schmecken lassen!

Samstag, 5. Juli 2014

Erdbeerquarkcreme mit Schokoküssen

Ein Nachtisch mit Erdbeeren und Schokolade das ist doch wie für mich gemacht. Und ist Schokoküsse nicht ein tolles Wort?
Zum Grillen hab ich diesen leckeren Nachtisch mitgebracht:

 

Erdbeerquarkcreme mit Schokoküssen

Zutaten:

1 Packung Schokoküsse
1 großen Becher cremigen Quark (500g)
1 Becher Sahne
2 Schalen Erdbeeren

Zubereitung:

Die Waffeln von den Schokoküssen entfernen und zur Seite legen. Die Schokoküsse in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Den Quark dazugeben und verrühren. Die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und in kleine Stücke schneiden und dann dazu geben. Die Sahne schlagen und dazu geben, alles verrühren. Mit den Waffelböden und ein paar Erdbeeren dekorieren.


Frisch, fruchtig und süß.
Und das Beste: Es ist ein sommerlicher Nachtisch mit Erdbeeren und Schokolade und es ist nicht schlimm wenn die Schokolade ein bisschen schmilzt.

Mit diesem Rezept nehme ich am Erfrisch-mich-Event bei Zorra das Simone von der S-kueche organisiert, teil.

  Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)

Montag, 23. Juni 2014

[WM-Special] Panes de Yuca

Am Mittwoch spielt Ecuador wieder,
hier noch ein Rezept für Panes de Yuca - Semmel aus Ecuador.
Wobei Alexandra sagt, Semmel ist zu bayrisch für diese speziellen Brötchen die von der Küste Ecuadors stammen. In meinem Sprachgebrauch gibt es das Wort Brötchen fast nicht, bei mir heißt es entweder Semmel oder Wecken.
Wir könnten uns auch darauf einigen sie einfach bei ihrem Namen Panes de Yuca zu nennen.


Na, könnt ihr es alle lesen? Nicht alle? Ok, dann schreib ich euch das noch ausführlicher, in deutsch und mit Bildern. :-)

Zutaten:
für 3-4 Personen

145g   Maniokmehl (gibt es im Asialaden, siehe Foto oben) 
290g   Mozzarella, davon die Hälfte gerieben 
         (im Original ist es quezo de crema molida)
 50g   Butter
    4   Eigelb
2TL    Zucker
1TL    Backpulver
1/2TL Salz


Zubereitung:

Butter, Zucker, Ei und Käse pürieren (am Besten nicht den Käse sondern die Eier oben, dann ist's einfacher).


Dann das Mehl, das Backpulver und das Salz hinzugeben und alles verkneten bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Aus der Masse Kugeln formen und auf ein Backblech setzen.
Den Ofen am Besten schon vorheizen wenn ihr anfangt den Teig herzustellen. Der Ofen muss sehr heiß sein, ca. 200 Grad Umluft. Ca. 10 Minuten backen bis sie bräunlich sind, dann gleich aus dem Ofen holen.
Ich weiß, etwas viel ca. Meine Recherchen nach genaueren Angaben waren ohne Erfolg, denn im Rezept gibt es keine Angabe wie heiß der Ofen sein muss und wie lange die Panes de Yuca in den Ofen sollen.
Manchmal steht in Rezepten wohl so super hilfreiche Sachen wie "backen bis es fertig ist".
Na dann mal viel Erfolg dabei sich auf's Gefühl zu verlassen!
Wenn die Panes de Yuca fertig sind sehen sie dann so aus:








Super lecker sag ich euch!
In Ecuador wird Joghurt dazu gegessen und Kaffee getrunken, gerne auch zum Frühstück. 
Mein Fazit: Oberlecker, nur auf Diät sollte man nicht sein wenn man ecuadorianisches Essen essen will.

Buen provecho!



[Kick aus fernen Töpfen] - Bolones de Verde aus Ecuador

Peter von aus meinem Kochtopf veranstaltet ein Event zur WM. Es wird gekocht und gebacken zu allen WM-Ländern. Alle Rezepte werden hier gesammelt.

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Als ich vom Event erfahren habe waren schon einige Länder vergeben und es waren eher exotischeren Länder übrig. Ich hab kurz überlegt und mich dann gefreut, dass es für Ecuador noch freie Plätze gab. Eine Freundin und ihr Mann kommen aus Ecuador und ich wusste, dass ich auf die Unterstützung der beiden zählen kann. Ich habe ihr gleich Bescheid gegeben und wir haben überlegt was ich Landestypisches kochen kann. Wenn es nach mir geht möglichst ohne Fleisch, das hat die Rezepte dann schonmal eingegrenzt. 
Entschieden haben wir uns für Bolones de Verde, das sind kleine Kugeln aus Kochbananen und Käse.
Das ist in Ecuador kein Hauptgericht, sondern wird zum Kaffee gegessen (so wie es bei uns Kuchen gibt).
Ich finde die kleinen Bälle passen wunderbar als Fingerfood zum Fußball gucken.


Rezept Bolones de Verde

 

Zutaten:

(für 4 Personen)

4 Kochbananen
ca. 300g geriebenen Mozzarella (im Original queso fresco)
etwas Salz
Öl zum Frittieren

Zubereitung:


Alle Kochbananen schälen. Dazu die Enden mit abschneiden und mit einem Messer einschneiden und dann schälen. Die Schale ist härter wie bei "normalen" Bananen.
Dann drei der Bananen im Schnellkochtopf auf Stufe 2 etwa eine halbe Stunde kochen. In den Topf kommt so viel Wasser, dass die Bananen bedeckt sind.
Roh sehen die Bananen ähnlich aus wie normale Bananen, nach dem Kochen nicht mehr.

Die gekochten Bananen in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.



Nun die übrige rohe Kochbanane mit einer Küchenreibe dazu reiben,





den Käse und etwas Salz dazu geben und alles vermischen



und alles kneten, so dass eine Art Teig entsteht.


Aus der Masse Kugeln formen und diese in einer Pfanne mit Öl frittieren.


 

Aus der Pfanne direkt auf ein Küchentuch, um etwas Fett zu entziehen.
Und dann servieren.
Als Fingerfood bietet es sich an Zahnstocher rein zu stecken, zur WM gerne mit Flaggen.

Guten Appetit - Buen provecho!



Auf geht's Ecuador schieß ein Toor, schieß ein Tooooor!
Und typisch Ecuador: Si se puede!